Technic (only German)

Technic (only German)

Technic (only German)

 

Wie funktioniert Tuning mit Leistungselektroniken ?

Dieselmotoren können elektronisch getunt werden, indem die Einspritzmenge erhöht wird. Die Grenze ist durch den Rußausstoß vorgegeben und wird bei den hier angebotenen Lösungen bei den empfohlenen Einstellungen nicht erreicht.

In den Brennräumen ist ab Werk selbst bei Volllast noch ein deutlicher Luftüberschuss vorhanden, mit dem eine zusätzliche Kraftstoffdosis verbrannt werden kann: Drehmoment und Leistung steigen an - bis der Luftüberschuss nahezu verbraucht ist. So sind bei einem 100 PS/76 KW TDI Motors Mehrleistungen von ca. 15-20 PS und Drehmomentsteigerungen ca. 40-50 Nm möglich .

Da die Förderraten der Einspritzpumpen konstruktiv festgelegt sind, ist jede Anhebung der Einspritzmenge zwangsläufig mit einer Verlängerung der Einspritzdauer verbunden. In sonstige Abläufe (bzw. Kennfelder des Motorcomputers) wird nicht eingegriffen, so dass alle anderen Motorbetriebswerte wie Ladedruck (mit Ausnahme der neuen 2-Kanal Common Rail Tuningboxen) und Einspritzbeginn auf dem serienmäßigen Stand bleiben. Durch den teilweisen Verbrauch des Luftüberschusses werden die Abgaswerte grundsätzlich verschlechtert, bleiben jedoch bei den empfohlenen Einstellungen noch im gesetzlich festgelegten Rahmen.

Mit Tuningboxen können Drehmoment und Leistung nur im Rahmen des ab Werk vorhandenen Luftüberschusses erhöht werden. Extreme Steigerungen sind so nicht realisierbar - was wiederum den Mehrverschleiß des Antriebs begrenzt. Selbst bei den 2-Kanal Common Rail Boxen wird der Ladedruck hauptsächlich im unteren und mittleren Drehzahlbereich angehoben, so dass es bei unserem Konzept nicht zu übermäßiger Belastung von Turbolader und Motor kommt..

Die Zeitschrift "Gute Fahrt" hatte z.B. einen 100 000 km -Dauertest mit einem von Oettinger bearbeiteten Passat TDI eine Motor-Demontage durchführen lassen. Bis zu diesem Kilometerstand konnte keinerlei Verschleiss festgestellt werden. Ein Zeichen, dass professionelle Tuner das Handwerk verstehen.

Low Cost Tuningboxen

Diese Leistungslektroniken wurden vor dem Hintergrund einer preisgünstigen Leistungssteigerung ohne Kompromisse in der Zuverlässigkeit für Kunden mit dem Wunsch einer einfachen Lösung ohne TÜV-Gutachten entwickelt.


VAG Pumpe Düse (LC)

Auf Basis unserer Erfahrungen wurde für den PD Motor eine Low Cost Schaltung entwickelt, die veränderliche Temperaturen berücksichtigt und Nebenwirkungen des Tunings weitgehend reduziert. Das Kaltstartverhalten konnte wesentlich optimiert werden. Die Leistungssteigerung ist auch im Hochsommer deutlich spürbar. Das Powerkabel liefert ein temperaturabhängiges Signal !

Ergänzend zum Powerkabel kann die Leistung bei dem Tuningkit PD eingestellt werden. Hierdurch ist eine optimale Anpassung der Tuningmaßnahme an Ihrem Fahrzeug möglich.

Für alle Pumpe-Düsenmotoren des VAG-Konzern liefert das Powerkabel fast unsichtbar Mehrleistung.

Bei allen Pumpe-Düse Motoren wird der Dieselkraftstoff extrem erhitzt. Da kalter Diesel wesentlich dichter ist als warmer, würden PD-Fahrzeuge nach Erwärmung zunehmend an Leistung verlieren. Also muss das Steuergerät temperaturabhängig Diesel einspritzen. Tuningboxen und auch das hier angebotene Powerkabel täuscht dem Steuergerät nun vor, der Diesel hätte eine sehr hohe Temperatur (ca. 110 Grad C). Das Steuergerät spritzt nun mehr Diesel ein als normal über das Kennfeld vorgesehen ist. Mehr Diesel führt wie oben beschrieben im Rahmen des vorhandenen Luftüberschusses zu mehr Leistung. Ein Mehrverbrauch ist nicht gegeben, da der zusätzlichen Dieselmenge die entsprechende Motorleistung gegenüber steht. So konnte bei einem 101 PS Golf TDI eine Zunahme der Endgeschwindigkeit um 10 km/h gemessen werden.

Viele auf dem Markt erhältliche Boxen liefern der Motorelektronik nur ein konstantes Signal. Im kalten Zustand führt dies manchmal zum Ruckeln des Motors, wenn zuviel Diesel eingespritzt wird. Im heissen Zustand liefert der Motor keine nennenswerte Mehrleistung, da nicht mehr Diesel als im Serienzustand zur Verfügung steht. Dies wird auch durch zahlreiche Tests bestätigt:

Leistungsmessung der Fa. KW-System

Auch wenn in der Presse das Thema Zuverlässigkeit stark angegangen wird, zeigen unsere langjährige Erfahrungen ein anderes Bild. Die Laufleistung der Motoren wird bei einer professionellen Tuningmethode kaum beeinflußt. Hier werden auch unterschiedliche Methoden (Änderungen der Software in beliebigen Umfängen in der Motorelektronik und Tuningboxen) verbal in einem Topf geworfen.

VAG (VP 37) Modelle (LC)

Für diese Fahrzeuge wurde ein Tuningkit entwickelt, welches aus einem Adapter (8- oder 10 polig) und einer separaten Elektronikbox besteht. Der Adapter wird zwischen der Verteilerpumpe und der Motorelektronik gesteckt und wurde mit VAG-Komponenten aufgebaut. Die Elektronik ist in einer separaten Box integriert. Durch diese Trennung und der Miniaturisierung des Adapters und der Elektronik ist die Tuningmaßnahme fast unsichtbar. Die separate Elektronik sollte hitze-, spritzwasser- und vibrationsgeschützt untergebracht werden. Damit wird eine lange Lebensdauer ermöglicht.

Die Schutzfunktionen des Motor bleiben alle erhalten, da auch bei dieser Lösung eine Veränderung eines Sensorsignals erfolgt. Passend z.B. für VW Golf 3 und 4 / Bora, VW Passat,VW Sharan, VW New Beetle, A3, A4, Ford Galaxy, Seat Ibiza, Seat Seat Leon, Seat Alhambra, Seat Cordoba, Skoda Oktavia, und weitere Typen mit den älteren TDI-Motoren aus dem VAG-Konzern (auch alle T4-Modelle).

Die Box ist voreingestellt und kann durch eine Einstellschraube selbst nachjustiert werden.

Common-Rail Fahrzeuge (LC)

Das Tuningprinzip ist für Common Rail Motoren gleich wie für die VAG Dieselmotoren. Bei der CR-Tuningbox wird entgegen vielen anderen Boxen, die Einspritzmenge in Abhängigkeit der Drehzahl verändert. Drehmoment und Leistung werden im Rahmen des ab Werk vorhandenen Luftüberschusses erhöht. Eine Anheben des Ladedrucks wird bei den Lowcost Elektroniken nicht durchgeführt, trotzdem ist die erreichte Mehrleistung beachtlich.

Die ASA CR Tuningbox wird zwischen dem Commonrailsensor und der Motorelektronik mit beigefügtem Montagematerial bzw. fahrzeugspezifischem Adapter montiert. Die Tuningbox kann unauffällig an einem hitze-, spritzwasser- und vibrationsgeschütztem Ort untergebracht werden. Damit wird eine lange Lebensdauer ermöglicht.

Durch eine Vielzahl von Fahrzeugadaptern kann diese Tuningbox für viele Fahrzeuge verwendet werden


High End Serie

Bei den Boxen aus unserer HE-Serie wird direkt in die Signalverarbeitung zur Einspritzpumpe eingegriffen. Ein Mikroprozessor sorgt dafür, dass das Kennfeld der Leistungselektronik optimal übersteuert wird. Als Ergebnis resultiert ein stabiles Leerlaufverhalten, ein hohes Drehmoment in unteren Drehzahlen und standfeste Mehrleistung über einen breiten Drehzahlbereich. Der Einbau erfolgt i.d. Regel durch Fahrzeugadapter zwischen den Steckverbindungen zur Einspritzpumpe oder andere Sensoren oder direkt an die Motorelektronik. Der Einbau ist einfach und in 30-45 min von jeder technisch versierten Person machbar.

 

VAG Pumpe Düse (HE)'

Diese Elektronik wird bei Fahrzeugen mit Pumpe-Düse-Einspritzung der Hersteller Bosch eingesetzt. Die Leistungssteigerung erfolgt durch die direkte kennliniengeführte Ansteuerung der Einspritz-Magnetventile in Abhängigkeit der Originalparameter. Es werden keine Originalleitungen unterbrochen.

Die Funktionsweise des Pumpe – Düse Einspritzsystems:

Die Druckerzeugungseinheit (Pumpe), die Zerstäubungseinheit (Düse) und die Steuerungseinheit (elektromagnetisches Ventil) bilden eine Baugruppe.

Jeder Motorzylinder verfügt über eine derartige Pumpe-Düse-Einheit, die sich im Zylinderkopf befindet und über einen Kipphebel von der Nockenwelle, die vorzugsweise im Zylinderkopf angeordnet ist, betätigt wird

Bosch VP 37 Verteilerpumpe (HE)

Diese digitalen Leistungselektoniken werden bei Fahrzeugen verwendet, welche mit herkömmlichen elektronischen Einspritzpumpen VP 37 von Bosch ausgestattet sind. Die Leistungssteigerung erfolgt durch eine dynamische Anpassung des Mengensteller- Signals, sodass das Motorsteuergerät eine Anpassung der Einspritzmenge gemäß den originalen Einspritzparametern des Fahrzeugherstellers vornimmt.

Die Leistungssteigerung erfolgt durch eine indirekte digitale Ansteuerung der Einspritzpumpe. Werte des elektronischen Gaspedals und des Luftmassenmessers werden von einem Mikroprozessor verarbeitet, so daß stets die optimalen Einspritzparameter generiert werden.

Hochwertige digitale Bauelemente garantieren die Optimierung von Leistung, Drehmoment, Verbrauch und Emission.

Die Software des originalen Motorsteuergerätes bleibt in seiner Serienversion ebenso erhalten wie die Funktionen dieses Steuergerätes für den Schutz von Maschine und Technik.

VP30 und VP44 Dieselpumpen (HE)
Diese Elektronik wird bei Fahrzeugen verwendet, welche mit der Radialkolben-Verteiler- Einspritzpumpe VP 44 oder VP 30 von Bosch ausgestattet sind. Dabei erfolgt eine kennliniengeführte Datenkorrektur des Hochdruckmagnetventils. Der interne Datenbus bleibt unberührt.Es werden keine Originalleitungen unterbrochen !

Die Leistungssteigerung erfolgt durch eine aktive Ansteuerung der Einspritzpumpe.

Die Funktionsweise der Radialkolben Verteiler Einspritzpumpe:

Radialkolben-Verteilereinspritzpumpen werden für direkteinspritzende Hochleistungs- Dieselmotoren im Personenkraftwagen-, wie auch im leichten und mittleren Nutzfahrzeugbereich eingesetzt.

Es können Zylinderleistungen von 35 KW pro Zylinder erreicht werden. Durch Ausnutzung der Druckschwingungen in den Einspritzleitungen lassen sich derzeit düsenseitige Spitzendrücke von bis zu 1750 bar realisieren.


Common Rail (HE)

Diese Elektronik wird bei Fahrzeugen mit Common-Rail-Einspritzung der Hersteller Bosch, Siemens und Delphi eingesetzt.

Die Leistungssteigerung erfolgt durch die direkte kennliniengeführte Ansteuerung der Motorelektronik über das Signal des Raildruckgebers in Abhängigkeit der Originalparameter. Der maximal zulässigen Raildruck wird bei keiner Einstellung beeinflußt. Bei den 2-Kanalsystemen erfolgt ein weiterer Anschluß am MAP (Turbodrucksensor), so dass auch die erforderliche Luftmenge für eine optimale Mehrleistung kennfeldgeführt erhöht wird. Der Ladedruck wird leicht angehoben. Dadurch wird mehr Sauerstoff der Verbrennung zur Verfügung gestellt. Die Leistungs steigt an, der Rußanteil sinkt und der Rußpartikelfilter wird weniger belastet.

Funtionsweise des Common – Rail Einspritzsystems:

Der Kraftstoff wird von einer Pumpe hoch verdichtet und den Einspritzventilen aller Zylinder in einer gemeinsamen Leitung mit bis zu 2400 bar zugeführt.

Es unterscheidet sich von anderen, nockengetriebenen Systemen vor allem dadurch, dass Druckerzeugung und Einspritzung voneinander entkoppelt sind.